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Motivation

Mit Hilfe eines WIKI-Systems kann es gelingen, die traditionelle Hochschullehre aufzubrechen und die lehrpersonzentrierte Vermittlung zu Gunsten einer aktiven, sozialen und selbstgesteuerten Konstruktion aufzugeben (vgl. Siemens 2006. S. 29). Das WIKI-Prinzip ermöglicht die Förderung von Kompetenzen, die anhand der WIKI-Inhalte als Ergebnis von Lernprozessen einer Überprüfung zugänglich sind. Es fördert das wissenschaftliche Arbeiten und stärkt die Orientierungs-, Urteils-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit beim Umgang mit Fachliteratur. Die Anwendung des WIKI-Prinzips in der Hochschullehre erweitert das Rollenverständnis von Studierenden als Wissensprosumenten, d. h. nicht der Wissenskonsum wie in einer Vorlesung, sondern die Ko-Produktion von Wissen steht im Vordergrund (vgl. Liening 2012, S. 174).

Ablauf

Das folgende Drei-Phasen-Modell zeigt den Weg auf, wie Lernende an ein WIKI-System herangeführt werden können:

Drei-Phasen-Modell.jpg

Quelle: Mittelstädt/ Kirchner 2012, S. 240.

  • Phase 1: Wiki-Gemeinschaft bilden, d. h. Zugang einrichten, Studierende gewöhnen sich in einem Übungsbereich (oft „Spielwiese“ oder „Sandkasten“ genannt) ein und handeln Konventionen aus.
  • Phase 2: Wiki-Inhalte generieren, d. h. Wissen konstruieren und Artikel verfassen, Feedback an Mitstudierende geben und von ihnen erhalten.
  • Phase 3: Wiki-Inhalte vernetzen, d. h. Artikel überarbeiten, miteinander verknüpfen, auf weitere Internetquellen verweisen und ordnen sowie Feedback durch die Lehrenden erhalten.


Literatur

  • Liening, Andreas (2012): Computergestütztes Lernen. In: May, Hermann/ Wiepcke, Claudia (Hg.): Lexikon der ökonomischen Bildung, München: Oldenbourg, S. 168-175.
  • Mittelstädt, Ewald/ Kirchner, Martin (2012): Kategoriale Wirtschaftsdidaktik mit Wikis medienintegriert realisieren. In: Beißwenger, Michael/ Anskeit, Nadine/ Storrer, Angelika (Hg.): Wikis in Schule und Hochschule, Boizenburg: vwh, S. 231-242.
  • Siemens, George (2006): Knowing Knowlege, Raleigh: lulu.com.